Ruf des Mondes

© Heyne

Mercedes „Mercy“ Thompson arbeitet als Mechanikerin für deutsche Autos in den Tri-Cities. Diese Tatsache an sich wäre schon ungewöhnlich, doch Mercy ist alles andere als der typische Durchschnittsmensch. Sie ist ein Walker, das heißt sie kann bei Bedarf die Gestalt eines Kojoten annehmen.

Allerdings gelang es Mercy bisher immer sich aus den Machenschaften der übernatürlichen Wesen herauszuhalten. Bis eines Tages ihr neuer Mitarbeiter Mac von einer Gruppe aus Werwölfen und Menschen angegriffen wird. Und das kann Mercy nun wirklich nicht auf sich sitzen lassen.

Schließlich bittet sie ihren Nachbarn Adam Hauptman, den Alpha des hiesigen Werwolfrudels um Hilfe, doch auch dieser gerät ins Visier der Fremden und Mercy bleibt nichts anderes übrig, als sich ihrer Vergangenheit zu stellen und zu dem Werwolfrudel zurückzukehren, das sie aufgezogen hat.


Patricia Briggs zählt nicht umsonst zu den Meisterinnen des Urban Fantasy. Ihre Charaktere haben den nötigen Tiefgang, so dass der Leser mit ihnen mit fiebern kann. Besonders positiv aufgefallen sind mir der Scooby Doo-liebende Vampir Stefan und der homosexuelle Werwolf Warren. Mercy ist eine sehr sympathische Heldin, die zu ihren Schwächen steht. Obwohl sie ein ziemlich loses Mundwerk hat, weiß sie auch, wann sie die Klappe halten muss. Das Werwolfsrudel und die Vampirsiedhe werden glaubwürdig dargestellt und die Autorin versteht es die ein oder andere Neuheit in dieses Genre einzubringen und eine interessante Welt für ihre Figuren zu kreieren.


Originaltitel: Moon Called
Erscheinungsdatum: November 2007
Verlag: Heyne
Seitenzahl: 384
ISBN: 978-3453523739
Autorin: Patricia Briggs

WerwolfVampir

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