Durst

Quelle: ImpAwards © Alive – Vertrieb und Marketing

Originaltitel: Bak-Jwi
Produktionsland: Südkorea
Produktionsjahr: 2009
Regisseur: Park Chan-wook

 Vampir


Der katholische Priester Sang-hyeon nimmt in Afrika an einem Experiment zur Heilung eines tödlichen Virus teil und stirbt auf dem Operationstisch. Doch das Blut, das ihm verabreicht wurde, stammte von einem Vampir und so verwandelt sich auch Sang-hyeon in ein solches Geschöpf. Beim Verlassen des Gebäudes wird er gefeiert, überlebte er doch als Einziger von 500 Testpersonen. Allerdings erwachen bei dem Priester sexuelle Gelüste und das Verlangen nach Blut. Im Haus eines Jugendfreundes trifft er auf Tae Joo, in die er sich verliebt und die auch ein Vampir werden möchte. Doch das hat ungeahnte Folgen für den Gottesmann.


Wer auf knallharte Action steht, sollte von diesem Meisterwerk die Finger lassen, denn davon gibt es hier kaum. Dafür wird die Story zum Teil teils sehr blutig in Szene gesetzt. Die Bilder sind überwältigend, die vampirische Handlung eher nebensächlich. Der Vampirismus ist ein Vorwand zu zeigen, wie ein Priester alle Grenzen überwindet und auch nicht vor Mord für seine Liebste zurückschreckt.

Der Film mag einem stellenweise ein wenig seltsam erscheinen, doch gerade diese Skurrilität ist es, die den Charme von Durst ausmacht. Ähnlich wie bei „So finster die Nacht“ haben wir hier einen Vampirfilm fernab vom Mainstream, der durchaus zu unterhalten weiß, wenn man sich darauf einlässt.

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